BAUFORTSCHRITT

 

Stand der Arbeiten Mitte März 2014: Anfangs Dezember 2012 wurden die Fahrzeuge ab den Schienen genommen und verpackt. Die einzelnen Segmente liessen sich problemlos demontieren und transportieren. Bis Weihnachten wurde der Raum geräumt, gereinigt und dem Nachfolgemieter übergeben. Noch im alten Jahr wurde versucht, dem Material-Chaos im neu gebauten Modellbahnraum Herr zu werden. Die Elemente waren schnell zusammengeschraubt. Es mussten nur wenig Anpassungsarbeiten vorgenommen werden.

Im Januar 2013 erfolgte der Aufbau der "Kontrollecke" mit Stellpult, Wandtablaren und dem sog. "Servicetisch" (2 x 1 m) mit je einem Gleisoval in HO und HOm. Als Fahrstrom kann wahlweise Digitalstrom oder Gleichstrom geschaltet werden. Dies um auch noch nicht digitalisierte Loks regelmässig bewegen zu können und nicht zuletzt auch als Spielanlage für meine beiden eisenbahnbegeisterten Enkel. In das HO-Oval integriert ist eine mit ganzen Zügen befahrbare Radreinigungsanlage von LUX.

Nach und nach fand sich für jede Materialschachtel, jedes Werkzeug, jeden Ordner, usw. ein Plätzchen. Es folgte die Vervollständigung der Blockstrecken der Geleisanlagen in Ebene A1, inkl. Programmierung. Im Sommer 2013 war Baubeginn der Ebene 2, mit dem 8gleisigen Schattenbahnhof Limmattal und den Verbindungsgeleisen zu Ebene C. Die Gleisführung musste gut überlegt werden, galt es doch für Wartungsarbeiten Raum für den "Mechaniker" frei zu halten.

Von der ganzen Ebene B ist im Endausbau nur eine grosszügig gestaltete und überhöhte Doppelstrecken-Kurve (oberhalb des S-Bahnhofs) mit Spurwechsel sichtbar. Der Spurwechsel ist nötig, um ein Gleis sperren zu können, damit es der selbstfahrende Stopfexpress von Kibri bearbeiten kann.

Ferner wurde die ursprünglich eingebaute Beleuchtung der Ebene A (Neonröhren) durch LED-Lichtbänder ersetzt, was einen besseren Zugriff zum abgestellten Rollmaterial ermöglicht.

Aufwändig waren die Verkabelungsarbeiten mit den zahlreichen Steckverbindungen zwischen den Segmenten.

Im Winterhalbjahr 2013/2014 wurde viel Zeit investiert zur Erarbeitung des Gleisplanes, als Voraussetzung für die Detailplanung der Digital-Komponenten. Ziel ist, bis Ende 2014 den grossen Hauptbahnhof Glanzenburg, samt Vorbahnhof mit diversen Lokschuppen und einem Betriebswerk für Dampflokomotiven fertigzustellen. Im sichtbaren Bereich sind Weichen von PIKO, angetrieben von unterirdisch montierten ESU-Weichenservos, geplant. Es werden 23 Weichen und 13 Doppelkreuzungsweichen verbaut. 

 

Stand der Arbeiten Ende Juli 2012: Arbeitsschwerpunkte der letzten Monate waren die Testeinbauten der digitalen Modellbahnsteuerung (WIN-DIGIPET und Gleisbesetzt-Rückmeldemodule von Littfinski). Das Ergebnis überzeugte: 4 Züge konnten vollautomatisch vom PC gesteuert werden. Zur Zeit werden auf allen Geleisen der Ebene A (Schattenbahnhöfe) die Blockstrecken eingerichtet. Eine Blockstrecke besteht aus je einem isolierten Abschnitt "fahren", "bremsen" und "halten". Aus mehreren Blockstrecken lassen sich Fahrstrassen und Zugfahrten definieren. Der Zeitaufwand um Funktion und Aufbau des Digitalsystems einigermassen zu verstehen war erheblich. 

Im weiteren wird die Anlage für den Umzug Ende 2012 vorbereitet. Zur Zeit wird unser Haus mit einem unterirdischen Kellerraum von 54 m2 erweitert, der speziell auf die Anforderungen eines Modellbahnraumes (möglichst konstante Temperatur, Lüftung, pflegeleichter Bodenbelag, alles möglichst staubfrei) ausgerichtet ist. Der Umzug sollte problemlos möglich sein, da die Anlage auf insgesamt 14 Segmente verteilt ist, die untereinander mit Mehrfachsteckern verbunden sind. Das Layout bleibt grösstenteils erhalten. 

 

  

Stand der Arbeiten am 25. Januar 2012: Nach einer gesundheitsbedingten Pause von 3 Monaten wird die Bautätigkeit nun fortgesetzt. Als erstes wurden 100 Figuren auf dem Bahnsteig 23/24 und 60 weitere auf dem hinteren Bahnsteig 12/22 montiert. Eine Arbeit, die viel Geduld und Sekundenkleber erforderte. Zur Gleisbesetztmeldung und Steuerung der Blockstrecken wurden erste Rückmeldemodule RM-GB-8-N-G von Littfinski verbaut (siehe Abschnitt "Digitalsystem").

Die beiden Rückmeldemodule wurden über abgeschirmte Patch-Kabel RJ45 an das High Speed Interface für den s88-Rückmeldebus (HSI-88-USB_G), angeschlossen. Das Interface seinerseits ist über USB mit dem PC verbunden. Die Trennstellen (isolierte Gleisabschnitte) für einen Versuchsbetrieb auf einem der Abstellgeleise sind erstellt. Die einseitig isolierten Geleisabschnitte (Trennstelle nur auf einer Schiene, die andere ist durchgehend) müssen nun noch mit den Rückmeldemodulen verkabelt werden. Als nächstes gilt es, den Versuchsbetrieb im WIN-DIGIPET zu programmieren (Gleisbild, Konfiguration Melder und Blockstrecken), Dies wird noch einigen "Forschungs- und Entwicklungsaufwand" (sprich Handbuch lesen und begreifen) erfordern.

 

 Stand der Arbeiten am 4. September 2011: Alle Preiserleins sind bemalt. Die Montage erfolgt im Oktober (es wurde dann Januar 2012...). Auf Ebene A sind alle Geleise montiert und die Einfahrtsweichen der Schattenbahnhöfe Pfäffkon SZ und Brugg AG mit ESU Switch Pilot's an die Digitalzentrale angeschlossen. Sämtliche Mehrfachsteckverbindungen der Ringleitung Ebene A sind montiert. Jedes Modul ist zusätzlich mit einer 20adrigen Leitung mit dem Stellpult verbunden. Die beiden Schattenbahnhöfe und der S-Bahnhof Glanzenburg werden jeweils mit 2 Kameras überwacht. Das Stellpult ist mit einem leistungsfähigen PC und zwei Flachbildschirmen komplettiert worden.

Mit ersten Versuchen zur Einrichtung von Streckenblöcken wurde begonnen. In den Abstellbahnhöfen sollen auf den längsten Geleisen bis max. 4 Kurzzüge abgestellt werden, die jeweils automatisch nachrücken. Viel Zeit wurde benötigt um die Lokomotiv-Decoder sauber einzustellen und die Maximal-Geschwindigkeit pro Lok möglichst vorbildgerecht zu speichern. In den nächsten Monaten werden die Blockstrecken auf Ebene A eingerichtet. Erst dann erfolgt der Weiterbau auf Ebene B.

  

Arbeiten im ersten Halbjahr 2011: Zur Bevölkerung der beiden Perrons wurden verschiedenste Packungen bemalter Reisender (Preiser, Faller) beschafft. Darunter ein grösserer Posten unbemalter Figuren. Meine Gemahlin zeigte viel Geduld und eine ruhige Hand beim Bemalen der winzigen Figürchen. Diese Arbeit machte aber grossen Spass!

 

Es entstand die Auffahrt vom S-Bahnhof Ebene A auf Ebene B. Die Schienen sind jeweils bei den Segment-Uebergängen teilbar. Ebenfalls auf Ebene A entstand der Schattenbahnhof "Pfäffikon SZ", der für den Nahverkehr (S-Bahn) reserviert ist. Auf den längsten Geleisen können bis zu 4 S-Bahn-Garnituren hintereinander abgestellt werden. Die S-Bahn-Züge fahren ab S-Bahnhof "Glanzenburg HB" direkt zum Schattenbahnhof "Pfäffikon SZ", machen Pause und kehren über eine Wendeschleife nach Glanzenburg HB zurück. Von dort aus fahren sie über die Rampe auf Ebene B. Eine dort provisorisch montierte Wendeschleife ermöglich die Rückkehr via Rampe zum S-Bahnhof, wo selbstverständlich jeder Zug kurz anhalten soll.

 

  

Arbeiten im Jahr 2010: Der wichtigste Grundsatz beim Anlagen-Aufbau ist, wenn immer möglich Anlagenteile extern zu bauen und nach weitgehender Fertigstellung (inkl. Verkabelung) in die einzelnenn Elemente einzupassen. Die vorgelagerte Werkstatt leistet dazu gute Dienste. Der Modellbahnraum wird so weitgehend vom Baustaub verschont. Dieser Grundsatz gilt für Streckenteile, wie auch für Landschaftsmodule.

Im Herbst 2010 waren die fertig gestalteten zwei Perrons eingebaut und bereit zur Eröffnung. Der für den S-Bahnhof "Museumsstrasse" typische Bodenbelag wurde im PC (Powerpoint) gestaltet und auf Fotopapier ausgedruckt. Gleiches Vorgehen für die Einbauten (Aufzüge, Räume für Schaltanlagen). Vor dem Ausschneiden wurde das Fotopapier mit mattem Foto-Klarlack aus der Spraydose gegen Verbleichen geschützt. Rolltreppen und Treppen entstanden im Eigenbau unter Verwendung des Treppenbausatzes von Faller.

  

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